Betrug
festgeldlotse.de
Zahlen Sie hier nichts ein, und zahlen Sie nichts nach. festgeldlotse.de nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus. Was als Gebühr, Steuer oder Kontoupgrade vor Ihrer Auszahlung verlangt wird, ist keine Bedingung, sondern die nächste Runde.
festgeldlotse.de gibt sich als Festgeldvergleich aus und missbraucht dabei den Namen der TFD KVG GmbH. Keine Erlaubnis, keine Einlagensicherung.
- Eintrag
- Nr. 012
- Behörde
- BaFin
- Warnung vom
- 15.09.2026
- Website
- festgeldlotse.de
- Auch bekannt als
- festgeldlotse.de, Festgeldlotse, Festgeld Lotse
- Geprüft
- Felix Neumann, 17.09.2026
- Quelle
- Originalmeldung ↗
- Ihre Auszahlung wurde angenommen und dann nie ausgeführt
- Das Konto ist gesperrt oder der Login funktioniert plötzlich nicht mehr
- Vor der Auszahlung wird eine Steuer, Gebühr oder Versicherung verlangt
- Sie sollten Bitcoin oder USDT bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda kaufen und weiterschicken
- Ihr Betreuer ist seit der Auszahlungsanfrage nicht mehr erreichbar
- Es wird Druck gemacht: eine Frist, eine letzte Chance, ein einmaliges Angebot
Jeder dieser Punkte für sich genügt. Zusammen sind sie das Muster, und das Muster ist kein Zufall: Es ist der Ablauf, nach dem hier gearbeitet wird.
Sie haben an festgeldlotse.de gezahlt?
Fall meldenNachahmung. Diese Warnung betrifft den Missbrauch eines fremden Namens. Das echte Unternehmen TFD KVG GmbH, München hat mit diesen Angeboten nichts zu tun und ist selbst Ziel des Missbrauchs.
Die Finanzaufsicht Bafin warnt vor Angeboten auf der Website festgeldlotse(.)de. Es besteht der Verdacht, dass die unbekannten Betreiber ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbieten.
BaFin, 15. September 2026 · Original ansehen ↗
Sie haben an festgeldlotse.de gezahlt?
Schildern Sie kurz, was passiert ist. Fünf Fragen, kostenlos, ohne Vorschuss. Sie bekommen eine Einschätzung, welche Zahlungen noch reversibel sind und welche Stelle zuständig ist.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Was die BaFin festgestellt hat
Die BaFin hat am 15. September 2026 vor den Angeboten auf festgeldlotse.de gewarnt. Es besteht der Verdacht, dass die unbekannten Betreiber dort ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbieten.
Dazu kommt ein zweiter Punkt, den die Aufsicht ausdrücklich festhält: Entgegen den Angaben der Betreiber besteht kein Zusammenhang mit der TFD KVG GmbH mit Sitz in München. Es handelt sich um einen Identitätsmissbrauch. Die TFD KVG GmbH hat mit dieser Website und den dort angebotenen Dienstleistungen nichts zu tun und ist selbst Geschädigte.
Der Trick steckt schon im Namen
„Lotse” klingt nach jemandem, der Sie berät, nicht nach jemandem, der Ihnen etwas verkauft. Vergleichsportale genießen genau deshalb einen Vertrauensvorschuss: Sie scheinen zwischen Ihnen und den Anbietern zu stehen und keine eigenen Interessen zu haben.
Eine Seite, die sich als Vergleich ausgibt und am Ende immer zum selben Ergebnis kommt, ist aber kein Vergleich. Sie ist ein Verkaufstrichter mit einer Tabelle davor. Die Tabelle erledigt dabei die schwierigste Aufgabe des ganzen Betrugs: Sie liefert Ihnen den Eindruck, Sie hätten selbst recherchiert und selbst entschieden.
Achten Sie bei Zinsvergleichen deshalb auf eine einfache Frage: Führt jeder Weg durch dieses Portal zu einem Vertragsschluss auf demselben Portal? Ein echter Vergleich schickt Sie zu einem zugelassenen Institut und tritt dann zur Seite.
Warum ein fremder Firmenname verwendet wird
Ein Anbieter ohne Erlaubnis hat ein Glaubwürdigkeitsproblem, und es lässt sich auf zwei Arten lösen. Entweder man baut jahrelang eine eigene Reputation auf. Oder man nimmt eine fertige.
Der Name eines echten, im Handelsregister eingetragenen Unternehmens mit Sitz in München erledigt sofort, was sonst Jahre dauert. Er übersteht die oberflächliche Prüfung, die die meisten Menschen vornehmen: Name suchen, Firma existiert, Sitz in Deutschland, alles in Ordnung.
Was diese Prüfung nicht zeigt, ist die einzige Frage, auf die es ankommt: ob dieses Unternehmen tatsächlich hinter dieser Website steht. Prüfen Sie deshalb nicht den Namen, sondern die Zulassung, und zwar in der Unternehmensdatenbank der BaFin, nicht auf der Seite des Anbieters. Aufsichtssiegel, Registernummern und Lizenzangaben auf der eigenen Website eines Anbieters sind regelmäßig abgeschrieben.
Für die TFD KVG GmbH
Wenn Sie hier gelandet sind, weil Sie den Namen TFD KVG GmbH gesucht haben: Dieses Unternehmen ist nicht Gegenstand der Warnung. Es wurde missbraucht. Die BaFin sagt das in ihrer Meldung ausdrücklich, und wir sagen es hier ebenso ausdrücklich.
Was passiert, wenn Sie angelegt haben
Festgeld ist ein stilles Produkt, und deshalb fällt bei dieser Bauart lange nichts auf. Es gibt eine Vertragsbestätigung, manchmal ein Kundenportal, gelegentlich sogar Zinsgutschriften auf dem Bildschirm. Nichts davon kostet die Betreiber etwas.
Der Bruch kommt, wenn Sie über Ihr Geld verfügen wollen. Der Auszahlungsauftrag wird angenommen, und danach taucht eine Bedingung auf: eine Quellensteuer auf die Zinserträge, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung gegen fehlgeschlagene Überweisungen, ein Liquiditätsnachweis.
Häufig soll diese Zahlung in Kryptowerten erfolgen. Man schickt Sie zu Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de, lässt Sie dort Bitcoin oder USDT kaufen und nennt Ihnen eine Wallet-Adresse. Wenn eine Festgeldanlage Sie zu einer Kryptobörse schickt, ist der Fall entschieden. Kaufen Sie nichts.
Rufen Sie heute Ihre Bank an und verlangen Sie die Betrugsabteilung. Bei einer Überweisung entscheidet sich in Stunden, ob ein Rückruf noch greift.
Und danach
Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug, er läuft über dieselben Listen, und er trifft besonders häufig Menschen, die bei einem vermeintlich sicheren Produkt wie Festgeld verloren haben. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse.
So läuft der Betrug bei festgeldlotse.de ab
Immer gleich, mit erstaunlich wenig Abwechslung. Wenn Sie zwei oder drei dieser Schritte wiedererkennen, sind Sie an dieselbe Gruppe geraten.
- Kontakt. WhatsApp, Telegram, Instagram oder Dating-App
- Betreuer. Ein „Berater“ baut über Wochen Vertrauen auf
- Kryptobörse. Sie eröffnen ein echtes Konto bei Kraken, Coinbase, Bitpanda
- Weiterleitung. Die Coins gehen an eine Wallet, die nicht Ihnen gehört
- Gesperrt. festgeldlotse.de verlangt Gebühren und zahlt nie aus
-
Der Kontakt kommt nicht über Geld
Eine angeblich falsch zugestellte WhatsApp. Eine Frau oder ein Mann auf einer Dating-App. Eine Instagram- oder TikTok-Anzeige mit einem bekannten Gesicht und einer erfundenen Schlagzeile. Eine Einladung in eine Telegram- oder WhatsApp-Gruppe, in der angeblich Trading-Signale geteilt werden. Über Ihr Geld wird tagelang bis wochenlang kein Wort verloren.
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Sie bekommen einen persönlichen Betreuer
Ein „Anlageberater", ein „Account Manager", ein „Mentor". Er ruft an, er schreibt morgens, er fragt nach Ihrer Familie. Diese Phase dauert bewusst lange, weil sie das Einzige ist, was später den Unterschied macht: Sie vertrauen einem Menschen, nicht einer Website.
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Sie sollen ein Konto bei einer echten Kryptobörse eröffnen
Und zwar bei einer seriösen: Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison der Börse Stuttgart, Bitvavo, Bitcoin.de oder Binance. Das ist kein Versehen, sondern der wichtigste Trick der ganzen Masche. Sie durchlaufen dort eine echte Identitätsprüfung, Ihre Bank sieht eine Überweisung an ein reguliertes Unternehmen, und alles fühlt sich geprüft an. Bis hierher ist auch alles echt: Sie kaufen tatsächlich Bitcoin, Ethereum oder USDT, und sie gehören tatsächlich Ihnen.
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Sie überweisen die Kryptowerte weiter, und da ist das Geld weg
Jetzt bekommen Sie eine Wallet-Adresse und die Anweisung, Ihre Coins von der Börse auf „Ihr Handelskonto" bei festgeldlotse.de zu senden. Diese Wallet gehört nicht Ihnen. Manchmal wird Ihnen stattdessen gesagt, Sie sollen AnyDesk oder TeamViewer installieren, damit man Ihnen „beim Einrichten hilft", und dann macht es jemand anderes von Ihrem Bildschirm aus. In beiden Fällen ist das der Moment, in dem der Schaden entsteht, nicht der Kauf bei der Börse.
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Die Zahlen steigen, und eine kleine Auszahlung funktioniert
Das Dashboard zeigt Gewinne. Sie fordern ein paar hundert Euro an und bekommen sie tatsächlich. Das ist der billigste Teil des gesamten Ablaufs und der wirksamste, denn er verwandelt Vorsicht in Vertrauen. Kurz darauf kommt die Aufforderung, deutlich mehr einzuzahlen, oft verbunden mit einer angeblich einmaligen Gelegenheit und einer Frist.
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Die große Auszahlung wird nie abgelehnt, sondern verteuert
Eine Ablehnung würde das Gespräch beenden. Stattdessen taucht eine Bedingung auf, und die kostet Geld: eine Quellensteuer, eine Gebühr für die Geldwäscheprüfung, eine Versicherung, ein Upgrade auf eine höhere Kontostufe, ein Liquiditätsnachweis. Sie zahlen, und es kommt die nächste Forderung. Keine davon gibt jemals etwas frei, weil es nichts freizugeben gibt. Das angezeigte Guthaben ist eine Zahl in einer Datenbank, die diesen Leuten gehört.
- Missbraucht den Namen der echten TFD KVG GmbH aus München
- Tritt als Vergleichsportal auf, vermittelt aber an sich selbst
- Zinssätze deutlich über dem, was zugelassene Institute bieten
- Keine Erlaubnis der BaFin, also keine Einlagensicherung
- Betreiber sind der Aufsicht unbekannt
- Auszahlungen werden von Steuern, Gebühren oder Nachweisen abhängig gemacht
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Dann sind Sie nicht der Erste. Schildern Sie in fünf kurzen Fragen, was bei festgeldlotse.de passiert ist. Kostenlos, ohne Vorschuss, und ein Mensch liest es.
Wir sind kein Rückholdienst und versprechen keine Rückholung. Wir verlangen niemals eine Vorauszahlung und fragen nie nach Ihrer Wiederherstellungsphrase.
Welche Wege bei festgeldlotse.de noch offen sind
Ob Geld zurückkommt, entscheidet sich fast ausschließlich daran, wie Sie gezahlt haben und wie schnell Sie handeln. Suchen Sie Ihren Zahlungsweg heraus.
Kreditkarte ca. 120 Tage
Hier stehen die Chancen am besten. Über das Chargeback-Verfahren von Visa und Mastercard können Sie die Zahlung zurückbuchen lassen, wenn die versprochene Leistung nie erbracht wurde. Ansprechpartner ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht die Plattform.
SEPA-Überweisung Stunden
Ihre Bank kann bei der Empfängerbank einen Überweisungsrückruf anstoßen. Das wirkt nur, solange das Geld dort noch liegt. Die Empfängerkonten sitzen meist bei E-Geld-Instituten in Litauen, Lettland, Zypern oder Malta. Genau deshalb ist der Anruf bei der Betrugsabteilung der erste Schritt und nicht der dritte.
Lastschrift 8 Wochen
Am einfachsten: Eine SEPA-Lastschrift können Sie als Verbraucher acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückgeben, bei einer nicht autorisierten Lastschrift sogar dreizehn Monate. Das geht im Online-Banking selbst.
Kryptowerte über Kraken, Coinbase, Bitpanda, Bison oder Bitcoin.de sofort melden
Der wichtigste und am häufigsten übersehene Weg. Eine bestätigte Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, aber das Geld bleibt selten im Nichts: es wird weitergeleitet und landet fast immer wieder bei einer regulierten Börse, die es auszahlen soll. Melden Sie die Empfängeradresse deshalb sofort Ihrer eigenen Börse und, wenn bekannt, der Zielbörse.
Börsen sperren gemeldete Adressen, und je früher eine Adresse markiert ist, desto größer die Chance, dass beim nächsten Weiterleiten etwas hängen bleibt. Sie brauchen dafür die Transaktions-IDs aus Ihrem Börsenkonto.
Strafanzeige jederzeit
Kostenlos über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie bekommen ein Aktenzeichen, das Banken, Börsen und das Finanzamt später verlangen, und die Staatsanwaltschaft kann Kontensperren und Auskünfte durchsetzen, die Ihnen als Privatperson verschlossen sind. Mehrere Anzeigen zum selben Anbieter aus verschiedenen Bundesländern führen regelmäßig zu einem Sammelverfahren.
Was nicht funktioniert: jede Zahlung an festgeldlotse.de selbst. Wer Ihnen sagt, eine Steuer, eine Gebühr oder ein Liquiditätsnachweis gebe Ihr Guthaben frei, hilft Ihnen nicht, sondern holt die zweite Runde.
Ausführlich, mit allen Fristen und dem Wortlaut, den Bank und Börse hören müssen: Geld zurückholen, welcher Weg und welche Frist. Woran Sie erkannt hätten, dass eine Wallet Ihnen nicht gehört, steht unter Warum Betrüger Sie zu Kraken und Bitpanda schicken.
Sie haben an festgeldlotse.de gezahlt
Die Reihenfolge ist danach geordnet, was das Ergebnis noch verändern kann. Der erste Schritt ist der wichtigste, und er ist kostenlos.
- 01
Keine weitere Zahlung
Keine Gebühr, keine Steuer, kein Upgrade gibt ein Guthaben frei. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung.
- 02
Heute Bank oder Börse anrufen
Betrugsabteilung verlangen. Nur hier entscheiden Stunden. Empfängerkonto oder Wallet-Adresse bereithalten.
- 03
Bei der BaFin melden
Verbrauchertelefon 0800 2100500. Die Aufsicht holt kein Geld zurück, aber Ihre Meldung fließt in die nächste Warnung ein.
- 04
Anzeige erstatten
Über die Onlinewache Ihres Bundeslandes. Sie erhalten ein Aktenzeichen, das Sie später brauchen.
Und danach: Rechnen Sie damit, dass Sie jemand kontaktiert und anbietet, Ihr Geld gegen eine Vorauszahlung zurückzuholen. Das ist der zweite Betrug. Die BaFin warnt ausdrücklich davor. Niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln, und wir tun es nie. Woran Sie diese Anrufe in einem Satz erkennen, steht unter Der zweite Betrug.
Noch nichts gemeldet?
Fall in 2 Minuten schildernWas Ihre Meldung bei uns bewirkt
-
Sie erfahren, welcher Weg bei Ihnen noch offen ist
Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift und Kryptobörse haben völlig unterschiedliche Fristen und völlig unterschiedliche Ansprechpartner. Wir sehen diese Fälle täglich und sagen Ihnen, welcher Ihrer Wege noch trägt und wen Sie zuerst anschreiben müssen. Kostenlos, ohne Vorkasse.
-
Sie bekommen die richtige Formulierung
Eine Rückbuchung scheitert selten daran, dass sie unmöglich wäre, sondern daran, dass sie falsch beantragt wird. Wir sagen Ihnen, welche Begriffe die Betrugsabteilung hören muss, welche Transaktions-IDs die Börse braucht und was in die Anzeige gehört, damit ein Aktenzeichen entsteht, mit dem sich arbeiten lässt.
-
Wallet-Adressen wirken nur, wenn sie gemeldet sind
Eine Empfängeradresse, die bei den Börsen markiert ist, kann Auszahlungen blockieren, auch Monate später und auch für andere Geschädigte. Eine Adresse, die niemand meldet, kann gar nichts. Jede Meldung bei uns macht die nächste Meldung wirksamer.
-
Ihr Fall geht in den nächsten Eintrag ein
Diese Leute wechseln Namen und Domain und behalten Technik, Telefonnummern und Personal. Wer die neue Domain als Erster meldet, sorgt dafür, dass die nächste Person sie findet, bevor sie zahlt. Personenbezogene Angaben aus Meldungen erscheinen dabei nie auf der Website.
- Ist festgeldlotse.de Betrug?
- Ja. festgeldlotse.de nimmt Geld entgegen und zahlt es nicht aus, und die Forderungen, die vor einer Auszahlung auftauchen, sind Teil desselben Ablaufs. Belegt ist das durch die Warnmeldung der BaFin vom 15. September 2026, die auf dieser Seite im Wortlaut steht: der Betrieb läuft ohne die erforderliche Erlaubnis. Wer dort einzahlt, hat keine Einlagensicherung und keine Stelle, die im Streitfall eingreift.
- Ist festgeldlotse.de seriös? Erfahrungen von Betroffenen
- Nein, und die Erfahrungsberichte laufen alle auf dasselbe hinaus: Der Einstieg ist freundlich, eine kleine Auszahlung funktioniert, die große nicht mehr. Danach kommen Forderungen, die immer größer werden, und irgendwann ist das Konto gesperrt und der Betreuer verschwunden. Positive Bewertungen zu solchen Plattformen sind in aller Regel gekauft oder stammen aus der Anfangsphase, in der noch ausgezahlt wurde.
- Warum funktioniert meine Auszahlung bei festgeldlotse.de nicht?
- Weil an dieser Stelle das Einsammeln endet. Der Auftrag wird meist angenommen und dann an eine Zahlung geknüpft: Steuer, Gebühr, Versicherung, Kontoupgrade. Auf jede Zahlung folgt die nächste Forderung, und keine gibt ein Guthaben frei. Stellen Sie die Zahlungen ein und wenden Sie sich noch heute an Ihre Bank oder Kryptobörse.
- Bekomme ich mein Geld von festgeldlotse.de zurück?
- Das hängt weit mehr davon ab, wie Sie gezahlt haben, als davon, wen Sie beauftragen. Kartenzahlungen lassen sich oft zurückbuchen, Überweisungen manchmal zurückrufen, solange das Geld auf dem Empfängerkonto liegt. Eine bestätigte Krypto-Transaktion kann niemand rückgängig machen. Wer gegen Vorauszahlung eine Rückholung verspricht, begeht die nächste Straftat.
- Warum kann ich mich bei festgeldlotse.de nicht mehr einloggen?
- Weil der Zugang abgeschaltet wurde, nicht weil etwas kaputt ist. Ein gesperrtes Konto, eine Fehlermeldung beim Login oder eine App, die sich plötzlich nicht mehr verbindet, kommen fast immer kurz nach einer Auszahlungsanfrage oder kurz nachdem jemand aufgehört hat zu zahlen. Das angezeigte Guthaben war ohnehin nur eine Zahl in einer fremden Datenbank. Sichern Sie jetzt Screenshots und Chatverläufe, solange Sie noch etwas davon haben.
- Hat festgeldlotse.de eine Erlaubnis oder Lizenz?
- Hat sie nicht, und Sie können das in zwei Minuten selbst nachprüfen: Der Name steht in keiner öffentlichen Zulassungsdatenbank. Die Lizenznummer, das Registersiegel und die Aufsichtsplakette auf der eigenen Website sind abgeschrieben, meist bei einem echten Institut, das davon nichts weiß. Genau dafür sind sie da.
- Ich wurde angerufen und mir wurde Rückholung angeboten. Was tun?
- Legen Sie auf und zahlen Sie nichts. Auf den ersten Betrug folgt fast immer ein zweiter Anruf, weil in diesem Umfeld bekannt ist, wer bereits gezahlt hat: Listen von Geschädigten sind hier die wertvollste Ware. Die Anrufer geben sich als Kanzlei, Ermittlungsdienst oder Chargeback-Spezialist aus und verlangen eine Gebühr im Voraus. Niemand Seriöses verlangt Vorkasse, und niemand Seriöses fragt nach Ihrer Wallet-Wiederherstellungsphrase oder Ihren privaten Schlüsseln.
Wir geben eine öffentlich veröffentlichte Warnung der Finanzaufsicht wieder und zitieren sie wörtlich. Wir erheben keine eigenen strafrechtlichen Vorwürfe, sind keine Behörde, keine Rechtsanwaltskanzlei und kein Rückholdienst. Maßgeblich ist die Veröffentlichung der Behörde, auf die dieser Eintrag verlinkt. Zum Verfahren: Methodik und Korrekturen.