Redaktionsrichtlinien
Acht Regeln. Drei davon prüft die Software, bevor eine Seite überhaupt entstehen kann.
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Das Zitat der Behörde bleibt unverändert
Der Wortlaut einer amtlichen Warnung wird wörtlich übernommen. Nicht gekürzt, nicht ergänzt, ohne Auslassungspunkte und ohne eingefügte Klammern. Diese Regel ist nicht nur eine Absprache: die Prüfung beim Erzeugen der Seite bricht ab, wenn ein Zitat Klammern oder Auslassungszeichen enthält. Ein Eintrag, der sie verletzt, lässt sich nicht veröffentlichen.
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Keine Rückholung versprechen
Wir behaupten nie, dass Geld zurückgeholt werden kann, und wir geben keine Erfolgsquote an. Ob eine Zahlung noch umkehrbar ist, hängt vom Zahlungsweg und vom Zeitpunkt ab, nicht davon, wen jemand beauftragt. Wer das anders darstellt, verkauft Hoffnung an Menschen, die gerade alles verloren haben.
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Vor dem zweiten Betrug warnen
Jeder Eintrag enthält den Hinweis auf Vorschussbetrug durch sogenannte Rückholdienste. Nach einer veröffentlichten Warnung folgen sehr häufig Anrufe aus demselben Umfeld, weil dort bekannt ist, wer bereits gezahlt hat. Dieser Hinweis wird nie weggelassen, auch nicht aus Platzgründen.
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Nachgeahmte Unternehmen ausdrücklich schützen
Betrifft eine Warnung den Missbrauch des Namens eines echten, zugelassenen Unternehmens, sagt der Eintrag ausdrücklich, dass dieses Unternehmen selbst Ziel des Missbrauchs ist. Das steht weit oben, nicht in einer Fußnote.
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Zwischen Beleg und Einordnung trennen
Was die Behörde festgestellt hat, und was wir daraus schließen, stehen sichtbar getrennt. Das Zitat ist als Zitat gesetzt und verlinkt auf das Original. Unsere Einordnung steht im Fließtext und ist als Einordnung erkennbar.
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Keine Vorwürfe gegen Personen
Wir nennen Unternehmen, Marken und Websites, weil die Aufsicht sie nennt. Wir nennen keine Privatpersonen als Beschuldigte und treffen keine Aussage über strafrechtliche Schuld. Das ist Sache der Strafverfolgungsbehörden und der Gerichte.
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Nichts erfinden, auch keine Menschen
Jede Namenszeile unter einem Eintrag gehört zu einer Person, die den Eintrag tatsächlich gegen die Quelle geprüft hat. Es gibt keine erfundenen Redaktionsnamen und keine erfundenen Titel. Eine Namenszeile ist eine Behauptung, und wenn sie nicht stimmt, ist keine andere Angabe auf der Seite mehr etwas wert.
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Klar schreiben, nicht dramatisch
Kurze Sätze, gebräuchliche Wörter, konkrete Zahlen. Keine Angstmacherei und keine Ausrufezeichen. Wer diese Seiten liest, hat meist gerade Geld verloren und braucht Auskunft, keine Stimmung.
Warum manche Regeln in der Software stehen
Eine Regel, an die sich jemand erinnern muss, wird irgendwann an einem späten Abend gebrochen. Drei der Regeln hier sind deshalb keine Absprache, sondern Bedingung: ein Zitat mit Auslassungspunkten, ein zu kurzes Zitat oder ein Eintrag ohne Quelle führen dazu, dass der Aufbau der Website mit einem Fehler abbricht. Die Seite entsteht gar nicht erst.
Das ist die einzige Art von Zusage, die auch dann noch gilt, wenn der Betrieb wächst und mehr Menschen an den Texten arbeiten.
Wer diese Regeln anwendet
Die Namen und Zuständigkeiten stehen unter Redaktion. Wie ein Eintrag im Einzelnen entsteht, steht unter Methodik. Wie Sie einen Fehler melden und was dann passiert, unter Korrekturen.
Unabhängigkeit und Geld
geldzurueckholen.de nimmt keine Zahlung dafür an, einen Eintrag zu erstellen, zu ändern oder zu löschen. Es gibt keine bezahlten Platzierungen im Register und keine Provisionsvermittlung an Kanzleien oder Rückholdienste. Redaktionelle Entscheidungen werden von niemandem außerhalb der Redaktion getroffen.
Anmerkungen zu diesen Richtlinien: kontakt@geldzurueckholen.de.